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  • Ein 100 % elektrischer Sommer: stressfreies Aufladen auf französischen Autobahnen

    Ein 100 % elektrischer Sommer: stressfreies Aufladen auf französischen Autobahnen

    Die Sommerferien stehen vor der Tür, und immer mehr Autofahrer werden sie am Steuer eines Elektroautos verbringen. Auch wenn Fahrkomfort und Geräuscharmut überzeugen, bleibt eine Frage offen: Wie lässt sich das Aufladen auf dem Weg in den Urlaub am besten organisieren? Auf den französischen Autobahnen, insbesondere denen des VINCI-Netzes, ist die Infrastruktur bereit. Man muss nur wissen, wie man sie nutzt. Hier ein praktischer Artikel für eine sorgenfreie Reise, ergänzt durch die Erläuterungen von Olivier Granier, Leiter der kommerziellen Anlagen bei VINCI Autoroutes.

    Bildnachweis: Cyril Crespeau
    Bildnachweis: Cyril Crespeau


    Alle 80 km eine Ladestation: Das Versprechen wurde eingehalten

    Gute Nachrichten: Das Aufladen auf der Autobahn ist kein Problem mehr. Auf den großen Verkehrsadern wie der A7, der A10, der A61 oder der A75 sind nun alle Raststätten mit Schnellladestationen ausgestattet. VINCI Autoroutes, das ein Netz von mehr als 4.400 km verwaltet, hat bereits 100 % seiner Raststätten ausgestattet, was mehr als 300 Ladestationen und eine Abdeckungsrate von 90 % bei ultraschnellen Ladestationen entspricht.

    Wir haben bereits 2020 in Zusammenarbeit mit den großen Akteuren der Branche ein umfangreiches Ausbauprogramm gestartet, um dem steigenden Verkehrsaufkommen durch Elektrofahrzeuge, insbesondere in der Sommerzeit, gerecht zu werden“, erklärt Olivier Granier. Das Ziel, das sich der französische Konzern gesetzt hatte, ist erreicht: maximal alle 80 Kilometer eine Ladestation im Netz anzubieten, um sorgenfreie Langstreckenfahrten zu gewährleisten.

    Vielfältige Partner und ein Nutzererlebnis im Mittelpunkt des Konzepts

    An den installierten Ladestationen lässt sich die Batterie in der Regel in weniger als 30 Minuten zu 80 % aufladen. Einige Stationen bieten bis zu 16 Ladeplätze gleichzeitig an, und die Vielfalt der vertretenen Betreiber – Ionity, TotalEnergies, Fastned, Driveco, Tesla … – gewährleistet eine gute Interoperabilität, unabhängig vom Fahrzeugmodell.

    Doch die technische Leistungsfähigkeit ist nicht das einzige Anliegen der Akteure im Bereich der Ladestationen; das Nutzererlebnis ist von noch größerer Bedeutung. Um diesen Übergang zu erleichtern und den Fahrern von Elektrofahrzeugen beim Aufladen zu helfen, wurde die Aktion „Gilets Bleus“ ins Leben gerufen: eine Sommerinitiative von VINCI Autoroutes, bei der das Personal vor Ort mobilisiert wird, um den Fahrern an den Raststätten während der großen Urlaubsreisezeiten zu helfen, sie zu informieren und für ihre Sicherheit zu sorgen.

    Bildnachweis: Jacques Wisdorff
    Bildnachweis: Jacques Wisdorff


    Vereinfachte Zahlungsabwicklung und digitale Tools als Hilfe

    Dieser Komfort erstreckt sich bis hin zur Bezahlung, denn heute muss man kein Experte mehr sein, um an der Autobahn aufzuladen. Die meisten Ladestationen akzeptieren Zahlungen per Kreditkarte oder QR-Code. Sie können auch die mobilen Apps der Betreiber nutzen oder netzwerkübergreifende Ausweise wie Chargemap oder Shell Recharge verwenden. Im Bereich der digitalen Dienste unterstützt die von VINCI Autoroutes entwickelte App „Ulys“ die Nutzer auf ihren Fahrten auf den französischen Autobahnen. „Mit unserer App können Autofahrer die Ladestationen lokalisieren, deren Verfügbarkeit in Echtzeit abrufen und ihre Route unter Einbeziehung der Ladepausen planen“, erklärt Olivier Granier.

    Vorausschauend handeln, um Besucheranstürme zu vermeiden

    Im Sommer können bestimmte Raststätten stark frequentiert sein, insbesondere an den sogenannten „schwarzen Samstagen“. VINCI Autoroutes ist sich dessen bewusst und verstärkt in dieser Zeit die technische Überwachung sowie die Wartungsarbeiten. „Wir haben eine zentrale Überwachung eingerichtet und Teams, die rund um die Uhr im Einsatz sind, insbesondere zu den großen Abfahrtszeiten“, erklärt Olivier Granier.

    Sein Rat an Autofahrer: Warten Sie mit dem Aufladen nicht bis zur letzten Minute. Planen Sie Ihre Stopps daher im Voraus, laden Sie auf, sobald die Reichweite unter 30 % fällt, und überprüfen Sie regelmäßig den Status der Ladestationen über spezielle Apps. Es ist besser, einen Stopp an einer Raststätte etwas früher auf der Strecke einzuplanen, als zu riskieren, in der Hitze warten zu müssen.

    VINCI AUTOROUTES; Ulys; Montpellier; elektronische Mauterhebung


    Die Autobahn ist fertig, jetzt liegt es an euch, euch zu organisieren

    Das gut ausgebaute Netz, die Vielzahl an Anbietern, die digitalen Tools und der Komfort an den Raststätten machen das Elektroauto zu einer ernstzunehmenden Option für den Urlaub. Der Schlüssel liegt in der Vorausplanung. Man sollte das Aufladen als nützliche und angenehme Pause in die Reise einplanen und nicht als Zwang betrachten. Fahren Sie diesen Sommer mit voller Ladung und ganz entspannt los.